Plötzlich auftretende Atemnot, akute Verschlechterungen oder ein drohender Asthmaanfall sind Situation, die als sehr bedrohlich empfunden werden. Versuchen Sie zunächst, jede Anstrengung zu vermeiden und soweit wie möglich Ruhe zu bewahren. Angst verursacht hektisches Atmen, was die Atemnot noch verstärkt.
| So können Sie planvoll Schritt für Schritt vorgehen: | |
|---|---|
| 1. Messen: | Peak-Flow |
| 2. Inhalieren: | 2 Hübe Ihres raschwirksamen Notfallmedikaments |
| 3. Warten: | 5-10 min.- atemerleichternde Körperhaltung - Lippenbremse |
| 4. Messen: | Peak-Flow Tritt keine Besserung oder gar eine Verschlechterung ein: |
| 5. Inhalieren: | 2 Hübe Ihres raschwirksamen Notfallmedikaments, dazu eventuell noch Einnahme weiterer Notfallmedikamente, wie Ihr Arzt es mit Ihnen besprochen hat |
| 6. Warten: | 5-10 min.- atemerleichternde Körperhaltung - Lippenbremse |
| 7. Messen: | Peak-Flow |
Wenn sich Ihre Werte verbessert haben und Sie sich besser fühlen, wurde der Anfall beherrscht. Suchen Sie trotzdem bitte spätestens am nächsten Tag Ihren behandelnden Arzt auf, um das weitere Vorgehen festzulegen. Gegebenenfalls müssen Ihre Dauermedikamente angepasst werden, um zukünftigen Atemnotanfällen vorzubeugen.
Tritt keine Besserung oder gar eine Verschlechterung ein, handelt es sich um einen schweren, möglicherweise sogar lebensbedrohlichen Anfall.
Rufen Sie den Notarzt mit Rettungswagen (Tel. 112 oder 19222). Verschwenden Sie keine Zeit, indem Sie versuchen, Ihren Hausarzt zu erreichen oder selbst zum Arzt zu fahren!
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