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Richtig atmen

Lippenbremse
Lippenbramse
Eine zu angestrengte, pressende und zu kurze Ausatmung kann zu einer Überblähung der Lunge führen. Durch die Anstrengung fallen die instabilen kleinen Atemwege zusammen. Die Luft bleibt in der Lunge gefangen und kann nicht mehr entweichen. Dadurch verstärkt sich die Atemnot.

Dagegen hilft die dosierte Lippenbremse. Dabei wird der Atemstrom in der Lunge abgebremst und gegen den Widerstand der Lippen ausgeatmet. Die Bronchien bleiben durch den erhöhten Innendruck länger geöffnet, so dass besser ausgeatmet werden kann. Die Ausatemluft strömt gleichmäßiger und vollständiger aus.

Dazu werden die Lippen schmal so übereinander gelegt, dass die Luft beim Ausatmen - ohne zu pressen - nur durch einen schmalen Spalt entweichen kann. Die Oberlippe ist etwas vorgestülpt und die Unterlippe gering zurückgezogen. So kann die Luft mit einem lang gezogenen "fffffff…" nach unten entweichen. Stellen Sie sich dabei vor, Sie wollten etwas Watte auf einem Tisch vorsichtig wegpusten.

Die Lippenbremse hilft Ihnen in Situationen mit Atemnot und bei körperlicher Belastung.


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