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Schädliches vermeiden

Rauchen aufgeben
Allergien
Ansteckung vermeiden

Als Patient mit einer chronisch obstruktiven Atemwegserkrankung sollten Sie alles vermeiden, was Ihre Lunge zusätzlich belastet.

Falls Sie Raucher sind, sollten Sie - so schwer es auch fällt - das Rauchen einstellen.

Allergiker sollten versuchen, den Kontakt zu Substanzen, auf die sie allergisch reagieren, zu vermeiden.

Eine Verschlechterung der Erkrankung wird oft durch Infektionen der Atemwege (Erkältungen, Grippe oder sogar Lungenentzündung) eingeleitet. Versuchen Sie, wo immer möglich, Ansteckung zu vermeiden.

Rauchen aufgeben

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Wenn Sie ernsthaft versuchen, sich das Rauchen abzugewöhnen, können Sie langfristig Erfolg haben. Lassen Sie sich aber nicht entmutigen, wenn es nicht sofort beim ersten Versuch klappt.

Folgende Schritte können helfen.

  1. Notieren Sie in einem Tagebuch jede Zigarette. Wann und warum haben Sie diese geraucht? Machen Sie sich Ihr Handeln bewusst.
  2. Versuchen Sie, vermeintlich "unentbehrliche" Zigaretten (z.B. nach dem Essen, zum Kaffee) bewusst nicht zu rauchen, als Vorbereitung für den definitiven Rauchstopp.
  3. Suchen Sie sich einen Freund, möglichst einen Exraucher, der Sie als Ansprechpartner und Helfer in den ersten Tagen unterstützt oder schließen Sie sich eine Gruppe an. Legen Sie gemeinsam einen verbindlichen Tag fest, an dem Ihr rauchfreies Leben beginnt.
  4. Bereiten Sie sich auf diesen ersten rauchfreien Tag vor. Entfernen Sie die Rauchutensilien aus Ihrer Wohnung. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über mögliche medikamentöse Unterstützung oder Nikotinersatz (z.B. Kaugummi oder Pflaster).
  5. Beginnen Sie Ihr neues rauchfreies Leben am festgelegten Tag.

Bedenken Sie:

  • Bereits eine einzige Zigarette kann alle Erfolge wieder zunichte machen!
  • Der Wunsch nach einer Zigarette oder das Verlangen nach Nikotin werden am Anfang häufig auftauchen - aber auch wieder verschwinden, wenn Sie ihnen nicht nachgeben.

Lassen Sie typische Ausreden nicht gelten.

  • "Ich rauche jetzt weniger oder leichtere Sorten."
    Auch mit weniger oder leichteren Zigaretten nehmen Sie Schadstoffe auf.
  • "Ich schaffe es nur, wenn auch mein/e Partner/in aufhört."
    Einer muss anfangen, warum nicht Sie?
  • "Das Rauchen geht nur mich etwas an, andere sollen sich da nicht einmischen"
    Passivrauchen schädigt auch Ihre Mitmenschen.
  • "Jetzt rauche ich schon so lange, das Aufhören lohnt sich gar nicht mehr."Es lohnt sich immer, auf jeden Fall wird eine weitere Verschlechterung verlangsamt.
  • "Ohne Zigaretten muss ich viel mehr husten."
    Die Lunge reinigt sich, nach wenigen Monaten werden sich Husten und Auswurf bessern.

Seien Sie stolz auf jede nicht gerauchte Zigarette und Ihr Durchhaltevermögen. Belohnen Sie sich mit dem eingesparten Geld und gönnen sich etwas Schönes. Achten Sie auf die positiven Veränderungen in Ihrem Körper (besserer Geschmack, besserer Geruch, verbesserte körperliche Leistungsfähigkeit, weniger Husten und Auswurf).

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg!

Allergien

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Tierhaare

Wenn die Möglichkeit besteht, trennen Sie sich von dem Tier, auf dessen Haare oder Hautschuppen Sie allergisch reagieren.

Wenn nicht:

  • halten Sie das Tier aus Bett und Schlafzimmer fern
  • lassen Sie den Schlafplatz oder den Stall des Tieres regelmäßig von einem anderen, nicht allergisch reagierenden Familienmitglied reinigen
  • ebenso sollte die Fellpflege von jemand anderem übernommen werden und grundsätzlich im Freien durchgeführt werden
  • wenn möglich, halten Sie das Tier außerhalb des Hauses

Hausstaubmilben

  • Da sich Milben am liebsten in Matratzen, Vorhängen, Polstermöbeln und Teppichen aufhalten, sollte die Einrichtung der Wohnung gegebenenfalls verändert werden.
  • Ersetzen Sie Stoffvorhänge durch Jalousien.
  • Nutzen Sie Bettzeug, das bei 60 °C waschbar ist.
  • Entfernen Sie wenn möglich Teppiche oder Teppichböden und ersetzen Sie diese durch abwischbare Böden.
  • Überziehen Sie Ihre Matratze mit einer speziellen, milbendichten Umhüllung (Encasing).
  • Lüften Sie täglich Ihre Wohnung.
  • Milben leben auch im Fell und in den Schlafstellen von Haustieren, deshalb sollte auch die Tierhaltung überdacht werden.

Pollen

  • Meiden Sie an sonnigen und windigen Tagen alle körperlichen Tätigkeiten im Freien.
  • Nutzen Sie Informationsdienste über den Pollenflug, berücksichtigen Sie den Pollenflug bei Ihrer Reiseplanung.
  • Schlafen Sie nachts nicht mit offenem Fenster, da in den frühen Morgenstunden bereits der Pollenflug einsetzt. Lüften Sie stattdessen abends.
  • Trocknen Sie Ihre Wäsche nicht im Freien, die Pollen verfangen sich darin.
  • Waschen Sie sich abends die Haare.
  • Nutzen Sie Pollenfilter, z.B. im Auto oder im Staubsauger. Fahren Sie im Auto mit geschlossenem Fenster.

Schimmelpilzsporen

  • Lüften Sie regelmäßig Ihre Wohnung.
  • Verbannen Sie Blumentöpfe, vor allem Hydrokulturen, nach draußen.
  • Lassen Sie zwischen Ihren Möbeln und der Wand immer einen Lüftungsraum, vor allem an Außenwänden.
  • Feuchte Wände müssen saniert werden.
  • Verwenden Sie keine Luftbefeuchter und Klimaanlagen in Ihrer Wohnung.

Ansteckung vermeiden

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  • Vermeiden Sie - vor allem in der Erkältungszeit - überfüllte Verkehrsmittel und Menschenansammlungen.
  • Waschen Sie sich nach Kontakt mit möglicherweise erkälteten Menschen immer die Hände.
  • Ernähren Sie sich vitaminreich und vielseitig, meiden Sie Nikotin und Alkohol.
  • Nutzen Sie die Gelegenheit zur Abhärtung, wie z.B. Wechselduschen und Saunabesuche, unternehmen Sie viele Spaziergänge an der frischen Luft und tragen Sie dabei dem Wetter angepasste Kleidung.
  • Gegebenenfalls kommt für Sie eine Schutzimpfung gegen Grippe und/oder Pneumokokken (dem häufigsten Erreger der Lungenentzündung) in Frage. Fragen Sie dazu Ihren Arzt.


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